Was verbindet den Euro, die sogenannte »Himmelsscheibe von Nebra« und das ITmagazin, das Kundenmagazin der Finanz Informatik, miteinander? Sie alle haben mit dem Jahr 2002 zu tun. Blicken wir einmal kurz zurück: Im Januar 2002 löst die neue Gemeinschaftswährung der Europäischen Union – kurz »Euro« genannt – in vielen Mitgliedsstaaten die nationalen Zahlungsmittel ab. Als Buchgeld bereits am 1. Januar 1999 eingeführt, verschwindet drei Jahre später in Deutschland nach und nach die heißgeliebte »D-Mark« auch als Bargeld. In den Monaten zuvor konnte jede Bürgerin und Bürger ein Euro-Starterpaket erwerben, um sich mit der neuen Währung vertraut zu machen. Hierzulande gab es einen Beutel mit 20 Münzen im Wert von 10,23 Euro und einem Gegenwert von 20,01 DM. So gesehen haben wir alle Anfang Januar 2002 mit mindestens 10,23 Euro angefangen. Einige wenige haben in den 20 Jahren bis heute ein paar Nullen dranhängen können – und manch einer rechnet noch heute in DM um … 

Viel früher, sehr viel früher sogar, hat die »Himmelsscheibe von Nebra« existiert. Ihr Alter wird auf rund 4.000 Jahre geschätzt. Falls Sie davon noch nie etwas gehört haben: Es ist eine fast kreisförmige, grünlich oxidierte Bronzeplatte mit einzelnen Verzierungen aus Gold. Sie hat einen Durchmesser von 32 Zentimetern und wiegt rund 2.050 Gramm. Darauf zu sehen ist die älteste bisher bekannte konkrete Himmelsdarstellung – alles in allem eine archäologische Sensation, die weltweit für Aufsehen sorgte und seit 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe in Deutschland gehört. Seit 2002 ist die Himmelsscheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte in Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) zu sehen. Das ITmagazin startete 2002 als Kundenmagazin der damaligen Sparkassen Informatik und wurde ab 2008 dann das Magazin der heutigen Finanz Informatik. Die erste Ausgabe vor 20 Jahren umfasste genau 50 Seiten; Schwerpunkthemen seinerzeit waren 

  • die Vorstellung des neuen Unternehmens,
  • die Einführung von OSPlus und 
  • dessen Vorteile für das Sparkassen-Gesamtsystem.

Vielleicht hat manch einer noch ein Euro-Starterkit daheim. Vielleicht gibt es auch noch stolze Besitzer der ersten Ausgabe des ITmagazins, die in einem Schrank schlummert. Nur die Himmelsscheibe von Nebra sollte keiner von Ihnen im Keller liegen haben...

 ITmagazin: Zahlen, Daten, Fakten

145 Apps hat das ITmagazin seit der Ausgabe 3/2012 insgesamt vorgestellt. Seit 2018 immer unter einem bestimmten Motto, zum Beispiel Leben retten, Stress abbauen, Nachhaltigkeit, Wissen, Zahlen, Gesundheit und vieles mehr. Übrigens: Seit der Ausgabe 3/2021 gibt es auch Podcast-Tipps!

76 Hefte wurden seit der Erstausgabe im Jahr 2002 veröffentlicht. Das ITmagazin Nr. 2 im Jahr 2020 war dabei das erste, das aufgrund der Corona-Pandemie komplett im Home-Office entstanden ist. Und die Ausgabe 4 desselben Jahres war das bislang umfangreichste Heft mit 72 Seiten.

99974 lautet die höchste Postleitzahl unserer inländischen Abonnenten und geht damit nach Mühlhausen in Thüringen. Aber das Kundenmagazin der FI wird auch über deutsche Grenzen hinaus verschickt: ins europäische Ausland wie z .B. nach Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und in die Schweiz sowie über den großen Teich in die USA.

2022: Aus dem ITmagazin wird das FI-Magazin! Mittels Augmented Reality haben wir diesen Wechsel festgehalten. Einfach die passende App herunterladen und dann das Smartphone mit der Kamera über die Titelseite halten.



20 MEILENSTEINE AUS 20 JAHREN

2002: Das erste ITmagazin erscheint – damals noch als Kundenmagazin der Sparkassen Informatik

2008: Sparkassen Informatik und FinanzIT schließen sich zur neuen Finanz Informatik zusammen.

2010: Im Januar stellt Apple einen neuen Tablet-Computer vor: das iPad ist da. Das ist wichtig, denn in vier Jahren soll die erste App »ITmagazin« erscheinen. Rückwirkend zum 1. Januar erwirbt die FI die Star Finanz und SFirm.

2011: Ende Juli 2011 schließt die FI das größte Banken-IT-Projekt Europas erfolgreich ab – die Einführung von OSPlus bei den deutschen Sparkassen.

2012: Die beliebte Rubrik »App-Tipps« erscheint erstmals; sie gehört auch heute noch zu den meist gelesenen Artikeln.

2013: Interne Bündelung der Kräfte: Die FI konzentriert alle Aktivitäten auf die heutigen Standorte Frankfurt/Main, Hannover und Münster.

2014: Die eigene App kommt: Das ITmagazin erscheint erstmals parallel zur gedruckten Ausgabe als eigenständige App fürs Tablet.

2015: Startschuss für OSPlus_neo: Das neue, kanalübergreifende Frontend für Berater und Kunden ist da. Immer schön im Rahmen bleiben: Das neue Titelbild-Design des ITmagazins mit dem weißen Rahmen erscheint.

2016: Vor Ort: Mit der Reihe »Digitaler Wandel« startet eine neue Interviewserie mit Sparkassen vor Ort. Erster Gastgeber ist die Sparkasse Paderborn-Detmold, der Titel heißt »Besuch in der Zukunftswerkstatt«.

2018: Zwei Seiten, eine Medaille: Aus den beiden Rubriken »Lösungen« und »Praxis« wird, na klar, die Rubrik »Lösungen & Praxis«. Hier kommen viele Stimmen aus den Sparkassen und von Verbundpartnern zu Wort – und das soll auch so bleiben. Ebenfalls ab diesem Jahr schauen wir regelmäßig über den Atlantik. Mit »Message from Silicon Valley« startet die regelmäßige Kolumne von Gastautor Pascal Finette aus den USA zu allen Themen rund um Digitalisierung, Innovation und Zukunft.

2019: Moin aus Hamburg! Auch aus der Elbmetropole kommt ab sofort eine Kolumne. Mit »Inside S-Hub« berichtet der Sparkassen Innovation Hub über neue Ideen, Studien und Veranstaltungen.

2020: Die FI liefert viele Zahlen – doch welche ist der Redaktion besonders aufgefallen? Die Reihe »Zahl des Monats« liefert ab sofort … neue Zahlen. Nachhaltig verändert: Seit Mitte des Jahres wird das ITmagazin auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Zertifikat) klimaneutral gedruckt. Dafür kommt iemand extra ins Büro: Die Ausgabe 2 in diesem Jahr ist die erste Ausgabe, die komplett aus dem Homeoffice erstellt wurde – Covid-19 verändert vieles.

2021: Das erste Editorial mit Andreas Schelling, dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der FI, erscheint.

2022: Das ITmagazin wird 20 Jahre alt! Eine gute Gelegenheit, nicht nur zurück, sondern auch nach vorn zu schauen. Das Kundenmagazin der Finanz Informatik bekommt zum Jubiläum einen neuen, zugleich vertrauten Namen: »FI-Magazin«. Für die Leserinnen und Leser ändert sich wenig – viele nennen es ohnehin bereits so.

Völlig neu ist dagegen der Online-Auftritt des FI-Magazins. Aktueller, vielfältiger und vernetzter sind ab Mitte April Informationen aus der FI, der Sparkassen-Finanzgruppe und der digitalen Welt zu finden. Das FI-Magazin ist auf allen Geräten (»Devices«) lesbar und enthält viele kleine Überraschungen, über die wir demnächst ausführlicher berichten werden.